An der Bundesversammlung 1/17 der Jubla trat das OK des Kultur- und Liederfestival (Kulti 17) ans Rednerpult und startete einen Aufruf für eine Bar.  Eine Zitronenbar sollte es sein, passend zum Motto. Little did they know, dass in der Zuhörerreihen ein Jublaner hockte, bei dem es sogleich anfing zu rattern und der noch auf dem Nachhauseweg im Zug begann, eine übergrosse Zitrone zu zeichnen…

…und 2 Tage später hatte der Infrastrukturleiter die erste Skizze einer Zitronenbar im Posteingang. Das Rezept war simpel: Man nehme eine Zitrone, skaliere sie 100x grösser, und baue eine zweistöckige Bar hinein. Die Zitrone kleide man mit Stoff ein, wie wir es bei der Jublaversum-Rakete kennengelernt haben, und baue für die Figur ein zitronenförmiges Gerüst aus Dachlatten aus.

Zimmermannsarbeit vom Feinsten

Für den Aufbau einer solchen Bar braucht es nebst einer guten Idee vor allem auch gute Handwerker. Und die waren in der Aufbauwoche in voller Fahrt: der zweite Stock hatte eine Grösse von 9m * 5m und brauchte eine entsprechende solide Treppe, damit sie für Festivalbesucher geeignet ist. Die Zitrone selbst war dann nochmals deutlich breiter und hatte eine Höhe von knappen 7m, deren Form es mit einer sauberen Unterkonstruktion zu erschliessen galt. Vorne und Hinten kamen die verschiedenen Bogen des Skelettes strahlförmig zusammen und gingen in wunderschöne Sterne über.  die zitronengelbe Stoffbahnen wurden dann Reihe für Reihe an die Zitrone getackert, und die Frucht mit einem grünen Blatt vollendet.

Gründungsentscheid: Samstagabend, fast nüchtern

Outdoorsolutions und die Zitronenbar haben eine ganz besondere Verbindung: Ohne Outdoorsolutions keine Zitronenbar und ohne Zitronenbar kein Outdoorsolutions. Eine Huhn-Ei-Situation. Klar ist, dass wir am Samstagnachmittag des Kultis darüber nachdachten, wie wir – nach dem Ende des Jublaversums und des Kala Fribourg – in den nächsten Jahren tolle Pioniertechnik mit guten Freunden machen können. Ein Gefäss musste her. Ein paar Stunden später, einige mussten die Idee noch während dem zNacht überschlafen, war es so weit: Im zweiten Stock der Junglebar gaben wir einen Toast auf einen neuen Verein namens Outdoorsolutions. Was wir genau machen wollten, war klar: Pioniertechnik auf höchstem Niveau.